Demenz – der Alptraum des Alters

Demenz ­ für den Kranken und seine Familie ein großes Unglück, für die Betreuerin eine große  Herausforderung.

Demenz​verbindet sich mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die dazu führen, dass alltägliche  Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Demenz berührt verschiedene Bereichen des menschlichen Lebens.

Sie beschränkt vor allem diese Fähigkeiten wie:

  • das Kurzzeitgedächtnis
  • das Denkvermögen
  • die Sprache
  • die Motorik

Demenz hat auch einen Einfluss auf Persönlichkeitsstruktur. Die Ursachen von manchen Arten Demenz sind wissenschaftlich geklärt, aber bei anderen kennen wir bisher die Gründe des  Entstehens leider nicht. Demenz ist eine Krankheit, die sehr unterschiedlichen Verlauf haben  kann. Manchmal, leider selten ist Demenz reversibel, in anderen Formen sind teraupetische  Interventionen hilfreich, in noch anderen Formen kann man sich nur um die Verzögerung es  d Auftretens bestimmter Symptome bemühen.  Seit ein paar Jahren stehen zur Verfügung die Medikamente gegen Demenz. Leider sind sie nicht  in jedem Fall wirksam. Sie können vor allem die Entwicklung der Krankheit aufhalten, wenn  Demenz frühzeitig erkannt und behandelt wird. Im späteren Verlauf zeigt sich, dass eine  Behandlung mit den bisher bekannten Medikamenten keine Besserung bringt.   Bei der Demenz ist Gedächtnistraining des Patienten bei der Betreuerin sehr umstritten. Das  Ergebnis dieser Übungen könnte umgekehrt als beabsichtigt sein. Es handelt sich darum, dass  der Patient sich nach der Konfrontation mit seinen Defiziten wie Versager fühlen kann. Deshalb  wird diese Methode der sozialen Betreuung von Demenzkranken nur in den Anfangsstadien der  Krankheit angewandt und an die jeweilige Krankheitslage angepasst.  Jede Betreuerin, die sich mit dem Patienten mit Demenz beschäftigt, hat vor sich eine große Herausforderung. Diese Betreuung verlangt viel Geduld, Engagement und vor allem Fachkompetenz auf em Krankenpflegegebiet. Es gibt oft die Situationen, wann die Patienten sich irrational und aggressiv verhalten, verschiedene unklare, nicht selten beleidigende der Pflegekraft gegenüber Sachen sagen. Die Betreuerin kann in dieser Arbeit also nicht zu empfindlich sein. Wenn der Patient sie aus dem Haus wirft, sollte sie dessen bewusst sein, dass dieses Benehmen der Krankheit folgt. Sie sollte also das dem Betreuten nicht übel nehmen, aber im Stande die Situation vor Ort zu berühigen sein. Vor allem muss die Betreuerin an die Sicherheit des Patienten denken, weil der Kranke sich wegen Demenz unabsehbar verhalten kann. Die Arbeit mit Demenz ist sicherlich oft anstrengend. Sie erfordert gleichzeitig Fähigkeiten, Erfahrung, Konzentration, Widerstandsfähig gegen Stress und endlich die Liebe zu dem Patienten. Manchmal ist Winter des Lebens besonders schwer, dann eine gute, erfahrene Betreuerin die unschätzbare Hilfe ist.